Bahn frei nach Polen – Neue Eurocity-Linie fährt bis an die ukrainische Grenze!
Berlin/Leipzig. Bahn frei für eine neue Ära auf der Schiene! Seit dem 14. Dezember rollen erstmals Eurocity-Züge direkt von Leipzig nach Südpolen – und sogar bis an die ukrainische Grenze. Mit dem Fahrplan 2026 wächst das Fernverkehrsangebot zwischen Deutschland und Polen um satte 50 Prozent. Vier Direktzüge täglich verbinden Leipzig mit Breslau und Krakau, zwei davon fahren weiter bis Przemysl, der Grenzstadt mit Anschluss nach Kiew.
Die Fahrzeiten können sich sehen lassen: In nur 3,5 Stunden geht es nach Breslau, in sieben Stunden nach Krakau – bequem, klimafreundlich und ohne Umstieg. Auch Riesa, Hoyerswerda, Elsterwerda und Ruhland profitieren als neue Haltebahnhöfe. Damit steigt die Zahl der EC-Fahrten zwischen beiden Ländern auf stolze 34 pro Tag.
„Immer mehr Menschen fahren über Grenzen hinweg Bahn. Wir reagieren auf die gestiegene Nachfrage mit einem deutlichen Ausbau“, erklärte DB-Vorstand Michael Peterson. PKP-Intercity-Chef Janusz Malinowski ergänzte: „Die Zahl der Passagiere wächst Jahr für Jahr. Wir freuen uns, dass wir nun auch Leipzig direkt anbinden können.“
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sprach von einem „wichtigen Signal für die gute Nachbarschaft zwischen Deutschland und Polen“ und betonte die Bedeutung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs auch in Zeiten geopolitischer Spannungen. Leipzigs Bürgermeister Thomas Dienberg jubelte: „Nach vielen Jahren haben wir endlich wieder eine Direktverbindung zu unserer Partnerstadt Krakau – ein sehr schöner Tag für Leipzig!“
Tickets sind bereits sechs Monate im Voraus buchbar – ab 18,99 Euro mit dem Super Sparpreis Europa, inklusive Sitzplatzreservierung. Die modernisierten Eurocity-Wagen bieten über 300 Plätze. Abfahrt in Leipzig ist täglich um 10:55 Uhr und 14:55 Uhr, Ankunft aus Krakau bzw. Przemysl um 13:04 Uhr und 17:04 Uhr.
