Perfide Betrugsmasche in Löhne: Schmuck und Bargeld weg – Täter auf der Flucht
Löhne. Dreister geht’s kaum! Am Samstagvormittag wurde eine Seniorin aus Löhne Opfer einer besonders hinterhältigen Betrugsmasche. Gegen 10.30 Uhr klingelte das Telefon – am anderen Ende eine angebliche Polizeibeamtin, die von „mehreren Einbrüchen in der Nachbarschaft“ berichtete. Die Frau solle sich keine Sorgen machen, ein Kollege sei bereits unterwegs zu ihr. Klingt beruhigend? Von wegen!
Kurz darauf stehen zwei „Polizisten“ vor der Tür – und greifen zu
Nur wenige Minuten später tauchte ein etwa 40 bis 50 Jahre alter Mann auf, stellte sich als Polizist vor und wollte angeblich Schmuck und Wertgegenstände fotografieren. Der Seniorin kam das komisch vor – doch bevor sie reagieren konnte, erschien ein zweiter „Beamter“. Die beiden verschafften sich Vertrauen, ließen sich den Schmuck zeigen – und dann ging alles blitzschnell: Einer griff in die Schmuckschatulle, schnappte sich mehrere Stücke sowie Bargeld, und beide Männer flüchteten. Schaden: vierstelliger Bereich.
So sehen die Täter aus
Die Polizei sucht dringend Zeugen und veröffentlicht folgende Beschreibungen:
| Täter | Beschreibung |
|---|---|
| Mann 1 | 40–50 Jahre, kräftige Statur, 180–190 cm groß, dunkler Pullover, dunkle Hose |
| Mann 2 | 18–20 Jahre, 160–170 cm groß, dunkle kurze Haare, blaue Jeans, blauer bedruckter Pullover |
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Herford unter 05221/8880 entgegen.
Polizei warnt eindringlich: „Echte Beamte fragen NIE nach Schmuck!“
Die Kreispolizeibehörde Herford stellt klar:
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Echte Polizisten fragen am Telefon niemals nach Wertgegenständen.
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Sie fordern niemals dazu auf, Schmuck oder Bargeld auszuhändigen.
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Bei Zweifeln: Dienstausweis zeigen lassen und selbst bei der Dienststelle anrufen.
Betrüger werden immer dreister – Seniorin geschockt, aber unverletzt
Die ältere Dame steht unter Schock, blieb aber körperlich unverletzt. Die Täter hingegen sind weiter auf der Flucht – und könnten jederzeit wieder zuschlagen.
