Runder Tisch gegen das Verbrechen: Behörden schmieden Anti‑Mafia‑Allianz
Herford. Kreis Herford im Sicherheitsfieber! Beim großen Runden Tisch zur Bekämpfung krimineller Netzwerke ging es nicht um Kaffeekränzchen, sondern um knallharte Strategie. Auf Einladung von Behördenleiter Mirco Schmidt trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Zoll, Ordnungsämtern, Ausländerbehörde, benachbarten Polizeibehörden und weiteren Einrichtungen – ein echtes Einsatz‑Bündnis gegen organisierte Kriminalität.
Polizeidirektor Christian Lübke, Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Herford, machte klar: „Im Mittelpunkt des weiteren Vorgehens stehen insbesondere die Stärkung der Sicherheit im ländlichen Raum sowie die konsequente Verfolgung krimineller Strukturen.“ Deutlicher geht’s kaum. Die Botschaft: Kriminelle Netzwerke sollen nicht nur gestört, sondern systematisch zerschlagen werden.
Denn die Lage ist ernst: Organisierte Gruppen arbeiten arbeitsteilig, über Zuständigkeitsgrenzen hinweg, oft schneller als Behörden reagieren können. Genau deshalb wurde beim Runden Tisch nicht nur geredet, sondern geplant. Und zwar konkret. Gemeinsame Kontrollen, koordinierte Ermittlungen, abgestimmte Einsätze – alles soll in den kommenden Wochen und Monaten im Kreisgebiet anlaufen. Ein Sicherheits‑Drehbuch, das alle Beteiligten gemeinsam schreiben.
Die Idee dahinter: integrierte Sicherheit. Jede Behörde bringt ihre eigenen Stärken ein – vom Zoll über kommunale Ordnungskräfte bis hin zu Polizei und Ausländerbehörde. Nur im Zusammenspiel lassen sich Strukturen früh erkennen, Täter überführen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken.
Der Tenor des Treffens: Kooperation statt Einzelkampf. Dialog statt Silodenken. Und ein gemeinsames Ziel: Kriminellen Netzwerken entschlossen entgegentreten.
Foto: Kreis Herford
