Verdacht auf Giftköder in Löhne: Hundebesitzer sollen besonders wachsam sein

Löhne. In Bischofshagen wächst die Angst unter Hundebesitzern – und diesmal ist sie größer als je zuvor. Zwischen Himmelfahrt und dem Wochenende tauchten am Lehmstich, nur wenige Schritte vom Zedernweg entfernt, zwei kleine Päckchen auf. Gefüllt mit Leberwurst. Harmlos? Wohl kaum. Wieder steht der Verdacht im Raum: Giftköder!

Für viele Hundebesitzer ist das ein Albtraum, der einfach nicht enden will. Denn es ist nicht der erste Fund in dieser Gegend. Schon vor Monaten lagen hier verdächtige Köder. Jetzt also erneut. Gleicher Ort, gleiche Angst – und dieselbe bange Frage: Wer tut so etwas? Hundebesitzer sprechen von einem „Dauerstress“, manche meiden die Strecke komplett. Andere gehen nur noch mit Maulkorb, kurze Leine, Blick ständig auf den Boden gerichtet.

Doch bis Ergebnisse vorliegen, bleibt nur eines: Unsicherheit. Und die wächst. Denn niemand weiß, ob tatsächlich Gift im Spiel ist – oder ob jemand bewusst Panik auslösen will. Hinweise auf einen Täter? Fehlanzeige. Ein Zusammenhang zu den früheren Funden? Unklar. Aber die Tatsache, dass erneut verdächtige Päckchen auftauchen, lässt viele fassungslos zurück.

Die beliebten Spazierwege rund um den Zedernweg, sonst ein ruhiger Treffpunkt für Tierfreunde, wirken inzwischen wie ein Gefahrengebiet. Jeder Grashalm, jeder kleine Gegenstand am Boden wird misstrauisch beäugt.

Die wiederholten Funde haben das Vertrauen in die Sicherheit der Wege erschüttert. Einige fragen sich, wie lange das so weitergehen soll – und ob ihre Tiere überhaupt noch gefahrlos draußen unterwegs sein können. Und viele hoffen einfach nur, dass sich der Verdacht am Ende nicht bestätigt.

Die Angst geht in Löhne-Bischofshagen weiter um – und niemand weiß, ob der nächste Spaziergang wieder einen Fund bringt. Hundebesitzer, die die Wege rund um den Zedernweg und den Lehmstich nutzen, sollen ihre Tiere eng führen und besonders aufmerksam auf mögliche Köder am Boden achten. Auch wird dringend empfohlen, verdächtige Gegenstände nicht anzufassen oder selbst zu entsorgen, sondern sofort zu melden, damit eine fachgerechte Untersuchung erfolgen kann.

 

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