Social‑Media‑Skandal? CDU will Klarheit von der Stadt

Löhne. Die CDU‑Fraktion schlägt Alarm: Ein Social‑Media‑Post der Stadtbücherei bringt die politische Stimmung zum Knistern. Empfohlen wurde ausgerechnet das Buch „Das Penismuseum“ – provokant, radikal, „bewusst grenzüberschreitend“. Für die CDU ein Unding. Eine städtische Einrichtung, so der Vorwurf, dürfe nicht mit Inhalten hantieren, die Minderjährige verstören und den öffentlichen Auftrag auf die Probe stellen. Besonders der Satz „Zünde alles an“ wird als Symbol dafür gesehen, wie weit man sich von Jugendschutz und Neutralität entfernen kann.

Die CDU will Antworten – und zwar ohne Ausflüchte. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass Social‑Media‑Beiträge sachlich, altersgerecht und verantwortungsvoll sind? Wer prüft, ob Inhalte für Jugendliche geeignet sind? Gibt es Alterskennzeichnungen? Und plant die Stadt verbindliche Leitlinien, damit solche Ausreißer nicht mehr passieren? Die Fraktion betont, dass soziale Medien heute das wichtigste Schaufenster der öffentlichen Kommunikation sind – und dass gerade deshalb jeder Post sitzen muss. Die Bürger hätten ein Recht darauf, dass städtische Einrichtungen respektvoll, neutral und sensibel auftreten, statt mit provokanten Empfehlungen unnötige Debatten zu entfachen.

Die Anfrage macht klar: Die CDU will nicht länger zuschauen, wie städtische Social‑Media‑Kanäle zum Risiko für Jugendschutz und Glaubwürdigkeit werden. Jetzt liegt der Ball bei der Verwaltung – und sie wird erklären müssen, welche Standards gelten und ob künftig strengere Regeln kommen.

 

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner