Sirenen, Apps, Lautsprecher – heute heult ganz Deutschland! Bundesweiter Warntag 2026 startet um 11 Uhr
Deutschland wird heute zur großen Testzone: Beim sechsten Bundesweiten Warntag prüfen Bund, Länder und Kommunen, ob ihre Warnsysteme im Ernstfall wirklich funktionieren. Ab 11 Uhr heißt es: Ohren auf, Handy bereit – und keine Panik, es ist nur ein Test.
Pünktlich um 11:00 Uhr verschickt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine bundesweite Probewarnung über das Modulare Warnsystem MoWaS. Von dort aus rauscht die Meldung durch alle Kanäle: Radio, TV, digitale Anzeigetafeln, Warn‑Apps und natürlich Cell Broadcast, das Millionen Menschen direkt aufs Handy erreicht. Gleichzeitig lassen viele Kommunen ihre Sirenen aufheulen oder schicken Lautsprecherwagen durch die Straßen.
Um 11:45 Uhr folgt die Entwarnung – ebenfalls bundesweit.
BBK‑Präsidentin Grit Tüngler betont, wie wichtig dieser Tag ist. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger seien entscheidend, um das Warnsystem weiter zu verbessern. Nur wenn Menschen berichten, wie gut oder schlecht die Warnung bei ihnen angekommen ist, könne das System zuverlässiger und verständlicher werden. Deshalb ruft sie alle dazu auf, sich an der Online‑Umfrage zu beteiligen und ihre Erfahrungen zu teilen.
Der Warntag soll zeigen, wie gut Deutschland auf Krisen vorbereitet ist – und ob die Warnung im Ernstfall wirklich jeden erreicht.
Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe/BBK
